Glossar

Begriff
Erklärung
Abtretung rechtsgeschäftliche Übertragung einer Forderung auf einen neuen Gläubiger
AfA Absetzung für Abnutzung
Agio Aufgeld, Aufschlag auf den nominellen Ausgabenpreis eines Kommanditanteils
AktG Aktiengesetz
AO Abgabenordnung
Asset-Klasse (engl.) Bezeichnung für ein Anlagesegment, in das investiert wird
Asset-Manager (engl.) Berater zu persönlichen Vergleichsverhandlungen des Servicers
Ausschüttung/Auszahlung Verteilung liquider Mittel anteilig auf die Anleger. Handels- und steuerrechtlich handelt es sich um
Entnahmen.
Back-Office-System Firmenspezifisches intranetbasiertes Datenbanksystem
Bad Bank (englisch für „schlechte Bank“) ist ein gesondertes Kreditinstitut zur Aufnahme von Derivaten und
Zertifikaten von in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Emittenten und zur Abwicklung sogenannter
notleidender Kredite sanierungsbedürftiger Banken.
BaFin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
BewG Bewertungsgesetz
BFH Bundesfinanzhof in München, Oberster Gerichtshof in Steuer- und Zollangelegenheiten
BGB Bürgerliches Gesetzbuch
BGH Bundesgerichtshof
BKS Bundesvereinigung Kreditankauf und Servicing e. V.
BMF Bundesministerium der Finanzen in Berlin
BStBl Bundessteuerblatt
BV Bestandsverzeichnis
BVerfG Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe
BvL Aktenzeichen für Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichtes
Cashflow (engl. für Geldfluss, Kassenzufluss) ist eine wirtschaftliche Messgröße, die den aus der Umsatztätigkeit
und sonstigen laufenden Tätigkeiten erzielten Nettozufluss liquider Mittel während einer Periode
darstellt.
Code of Conduct Der Code of Conduct, ist eine Sammlung von Verhaltensweisen, die in unterschiedlichsten
Umgebungen und Zusammenhängen abhängig von der jeweiligen Situation angewandt werden
können bzw. sollen.
Debitorenmanagement Dazu gehören Debitorenbuchhaltung, regelmäßige Bonitätsprüfung, Mahnwesen und Inkasso. Für
das Unternehmen ist das Debitorenmanagement häufig mit erheblichem Zeit- und Personalaufwand
verbunden; die Übernahme des Debitorenmanagements gehört zum Serviceangebot des Factors.
DStR Deutsche Zeitschrift für Steuerrecht
Due Diligence Detaillierte Untersuchung, Prüfung und Bewertung eines zum Erwerb vorgesehenen Assets oder
Unternehmens.
Due Diligence im Rahmen der
rechtlichen und steuerlichen
Gestaltung der Transaktion
rechtliche und steuerrechtliche) Vorbereitung, Ausarbeitung und/oder Prüfung der Portfolio-
Kaufverträge
EGBGB Einführungsgesetz zum BGB (Bürgerliches Gesetzbuch)
Eigenkapital Finanzmittel, die den Eigentümern (z. B. Gesellschaftern) gehören.
ErbStG Erbschaftsteuergesetz
EStG Einkommensteuergesetz
EStR Einkommensteuerrichtlinien
EuGH Europäischer Gerichtshof
EZB Europäische Zentralbank
Factoring Unter Factoring versteht man den Kauf von Geldforderungen aus Warenlieferungen und
Dienstleistungen. Factoring dient der kurzfristigen Umsatzfinanzierung und dem hundertprozentigen
Schutz vor Forderungsausfällen; zum Factoring gehört ein effizientes Debitorenmanagement.
Forderungsinkasso Geschäftsmäßiger Einzug fremder Forderungen; nach dem RDG erlaubnispflichtig
Forderungskauf Die Erlaubnispflicht für den geschäftsmäßigen Kauf fremder Forderungen ist durch Inkrafttreten des
RDG entfallen
Fremdkapital Finanzmittel, die durch Dritte über einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung gestellt werden, z. B.
Darlehen von Banken.
Fungibilität Handelbarkeit. Bei Fondsgesellschaften die Möglichkeit der Veräußerung und Übertragbarkeit von
Kommanditanteilen.
GewStG Gewerbesteuergesetz
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GmbH & Co KG Besondere Ausprägung der im HGB geregelten Kommanditgesellschaft (KG). Der haftende
Gesellschafter ist keine natürliche Person, sondern eine GmbH (juristische Person).
GmbHG GmbH Gesetz
HGB Handelsgesetzbuch
HR Handelsregister
IDW Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V.
Immobilien Due Diligence immobilienkaufmännische Due Diligence
Inkassolizenz Erlaubnis nach dem RDG, das „Forderungsinkasso“ durchzuführen
Insolvenzquote Prozentteil der Gesamtforderungen, die aus der Insolvenzmasse befriedigt wird, wenn das
Insolvenzverfahren abgeschlossen ist
KG Kommanditgesellschaft
Kommanditist Kommanditist ist die Bezeichnung für einen Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft (KG). Im
Vergleich zu einem Komplementär haftet er gegenüber den Gesellschaftsgläubigern nur mit dem
Betrag der Hafteinlage, die im Handelsregister eingetragen wurde.
Komplementär Der Komplementär ist der persönlich und unbeschränkt haftende Gesellschafter einer
Kommanditgesellschaft.
Legal Due Diligence rechtliche Due Diligence
lfd. laufend
Non-Performing Loans
(NPL‘s)
Notleidende Kredite. Der Begriff kommt aus dem Angelsächsischen und bezeichnet Banken-
Kreditforderungen, die von Schuldnern nicht mehr bedient werden. Unterschieden werden (z. B.
durch Immobilien) besicherte sowie unbesicherte Kreditforderungen.
Ombudsmann Erfüllt die Aufgabe eines unparteiischen Schiedsmannes (Streitschlichtung).
p. a. per annum (pro Jahr)
Performance relatives Maß für das Verhältnis von Ertrag und Risiko einer Kapitalanlage
Placement Fee Aufgeld, Aufschlag auf den nominellen Ausgabenpreis eines Kommanditanteils
Portfolio Bestand an Rechten (Forderungen)
Prozesskostenfinanzierung Die Prozesskostenfinanzierung übernimmt die notwendigen Kosten einer außergerichtlichen oder
gerichtlichen Verfolgung privater oder gewerblicher Ansprüche.
RA Rechtsanwalt
RDG Rechtsdienstleistungsgesetz
Servicer Verwalter von Kreditforderungen und Kreditsicherheiten
UStG Umsatzsteuergesetz
VermVerkProspV Verordnung über die Vermögensanlagenverkaufsprospekte
Volatilität Schwankungsbreite in der Wertentwicklung