Gesetzliche Rahmenbedingungen

publity Performance Fonds Nr. 7: erster Publikums-AIF

Die publity Performance Fonds Nr. 7 GmbH & Co. geschlossene Investment KG wurde am 10.10.2013 gegründet und im Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig unter HRA 16961 eingetragen. Die Emissionsphase hat nach Vertriebsfreigabe durch die Bafin begonnen und zum 31.12.2015 geendet. Das Emissionskapital sollte einschließlich Gründungskapital ohne Agio 100.000.000 Euro betragen. Die Gründungs- und Treuhandkommanditistin hält einen Kapitalanteil in Höhe von 10.000 Euro. Nach Umsetzung der AIFM-Richtlinie durch das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) in nationales Recht ist die Verwaltung (u. a. Portfolioverwaltung, ­Risikomanagement, etc.) umfassend durch die publity Performance GmbH als zukünftige externe Kapitalverwaltungsgesellschaft erfolgt. Für die Einhaltung der Geldwäsche- und Compliance-Regelungen hat sich die publity Performance GmbH externer Dienstleister bedient. Die CACEIS-Bank Deutschland GmbH hat die im KAGB zwingend vorgeschriebene Funktion der Verwahrstelle der Fondsgesellschaft übernommen. Der publity Performance Fonds Nr. 7 hat in „Deutsche Immobilien aus Bankenverwertung“ investiert und Erlöse aus der Bewirtschaftung und der Verwertung dieser Immobilien erzielt.

Umsetzung in der publity Finanzgruppe

Publity hat sich diesen gesetzlichen Herausforderungen mit dem Ziel gestellt, geschlossene Fonds für die private Kapitalanlage neu zu positionieren, die Produktqualität weiter zu verbessern und ihre Attraktivität mit Sicherheit und Transparenz zu erhöhen. Parallel zu den noch laufenden Gesetzgebungsverfahren hat publity bereits das neue Emissionshaus, die publity Emissionshaus GmbH, und eine Kapitalverwaltungsgesellschaft, die publity Performance GmbH, geschaffen, die die administrativen und organisatorischen Grundlagen für künftige EU-rechtskonforme Beteiligungsgesellschaften bilden.

Regulierung geschlossener Fonds

Geschlossene Fonds waren lange Zeit in Deutschland nicht durch spezielle gesetzliche Vorschriften reguliert. Nachdem mit dem Anlegerschutzverbesserungsgesetz im Jahr 2005 die Veröffentlichung eines von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) genehmigten Verkaufsprospekts verbindliche Voraussetzung für den Vertrieb geschlossener Fonds geworden war, folgten bis heute weitere grundlegende Veränderungen. Mit Wirkung zum 1. Juni 2012 ist die Novelle des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts in Kraft getreten und am 22. Juli 2013 wurde die europäische „Richtlinie über die Verwalter Alternativer Investmentfonds“ (AIFM-Richtlinie) mit dem neuen „Kapitalanlagegesetzbuch“ in deutsches Recht, umgesetzt. Alle Regulierungsmaßnahmen bringen für den Markt der geschlossenen Fonds grundlegende Veränderungen mit sich. Sie zielen vor allem auf einen umfassenderen Schutz der Anleger und auf eine höhere Transparenz bei den Anlageprodukten ab.