Home » NPL-Markt
Der NPL-Markt
Non-Performing Loans: Ein Markt für Spezialisten

SkylineFrankfurt400

Der weltweit erste Handel mit Krediten, die nicht mehr bedient wurden, entstand Mitte der 1980er Jahre in den USA mit der Savings & Loans-Krise (Sparkassenkrise: 1986 bis 1993). Seitdem gibt es Non-Performing Loans-Märkte in Asien, Japan und seit Ende der 1990er Jahr in Europa, dort zunächst in Italien und seit 2003 in Deutschland.

Heute ist der NPL-Markt ein hochspezialisiertes Kreditmarkt-Segment, dessen Teilnehmer profunde Kenntnisse der Zusammenhänge sowie komplexe Interaktionsstrukturen (z.B. Servicer mit ihren Rechtsanwälten und Asset Managern) mitbringen müssen. Für 2011 schätzen Branchenexperten die Größe dieses sog. Sekundärkreditmarktes in Deutschland auf mehr als 300 Milliarden Euro ein.

Auf der Verkäuferseite stehen die Banken und Sparkassen. Warum verkaufen sie ihre NPL-Kreditportfolios? Die Institute sind gezwungen, ihre Bilanzen den Eigenkapitalrichtlinien der Basel II- und III-Regulierungen für Banken anzupassen und dadurch Raum für Neugeschäft – insbesondere für die Vergabe neuer Kredite – zu generieren. Marktanalysten rechnen damit, dass es Jahre dauern wird, den Bankenmarkt zu sanieren und Jahrzehnte, den NPL-Markt abzuarbeiten.

Auf der Käuferseite finden sich internationale Investoren – wie die publity. Im deutschen Markt zählt das Unternehmen zu den großen Marktteilnehmern, zu den Gesellschaften der ersten Stunde. Mit den publity Performance Fonds bekommen erstmals private Anleger die Möglichkeit zur Beteiligung an einer Assetklasse, die bislang ausschließlich Großinestoren vorbehalten war.

Quellen, weitere Informationen: