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Studie: Großes Potential für publity-Produkte
Tuesday, 06 December 2011

LEIPZIG, 6. DEZEMBER 2011. – Das Marktpotential für die Fondsprodukte der publity AG steigt 2012 unerwartet hoch. Non-Performing Loans (NPLs) in Deutschland im Wert von geschätzt rund 750 Milliarden Euro prognostiziert die renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young in ihrer aktuellen Studie „European Non-Performing Loans Report 2011“. Dazu Thomas Olek, Vorstandsvorsitzender des Master-Servicers publity AG: „Wir wussten, dass das Potential hoch ist. Von der tatsächlichen Größe dieses Marktes sind wir jedoch überrascht.“


Fürs laufende Jahr schätzt Ernst & Young die Marktgröße der NPL-Kreditforderungen in Deutschland auf 250 Milliarden Euro. „Das sind rund 20 Prozent mehr als im vergangenen Jahr“, sagt Nora von Obstfelder, Senior Manager bei Ernst & Young; sie ist Mitverfasserin der aktuellen Studie. Andere Branchenexperten sprechen von 300 Milliarden Euro.

Ernst_Young_European-NPL-Report_2011_Seite_001
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Den Grund für den Anstieg auf die geschätzten 750 Milliarden Euro sehen die Experten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in den „gestiegenen Eigenkapitalanforderungen“ der Banken und ihrer Suche „nach Wegen, ihre Bilanzsumme zu reduzieren“. Dazu würden sie „beispielsweise Kredite veräußern“ – und zwar Kredite, „die zwar vertragsgemäß bedient werden, aber nicht mehr der strategischen Ausrichtung der Bank entsprechen“.

Die pubity AG ist Master-Servicer für Non-Performing Loans. Das Geschäfts de Leipziger Unternehmens mit Niederlassungen in London, Wien und Luxemburg ist der Ankauf und die gewinnbringende Verwertung von Banken-Kreditforderungen, die nicht mehr bedient werden – sowie die Emission geschlossener Fonds. Thomas Olek: „Wir emittieren einerseits Publikumsfonds, die in NPL-Kreditforderungen investieren. Damit sind wir die ersten Anbieter in Deutschland. Andererseits konzeptionieren wir für institutionelle Investoren interessante Produkte aus dem NPL-Bereich.“